
Wir setzen CoDesign-Workshops gezielt ein, um gemeinsam mit unterschiedlichen Interessengruppen Low-Fidelity-Prototypen zu entwickeln. Diese schnellen und einfachen Prototypen ermöglichen es Teilnehmer*Innen, ihre Ideen unmittelbar sichtbar zu machen – vom ersten Gedanken bis zum greifbaren Konzept. Dauer und Ablauf passen wir stets an den konkreten Kontext und die jeweilige Zielgruppe an. Trotzdem folgt jeder Ablauf einem erprobten Vier-Phasen-Modell.
Zu Beginn formulieren die Teilnehmer*Innen zentrale Fragen und Herausforderungen und entwickeln ein gemeinsames Verständnis des Themas. Inspiriert von Ansätzen der Technikzentrierten Interaktion werden individuelle, gruppenbezogene und thematische Perspektiven abgewogen. So entsteht eine solide Grundlage für die weitere Zusammenarbeit.
In dieser Phase werden zunächst viele verschiedene Ideen exploriert, um dann die aussichtsreichsten Ansätze zu strukturierten Konzepten zu verdichten. Hier greifen wir auf bewährte Methoden des Design Thinking zurück, um Kreativität und Synthese zu fördern.
In der Aktivierungsphase werden die präzisierten Konzepte in umsetzbare Lösungen überführt. Die Teilnehmer*Innen arbeiten kollaborativ daran, um abstrakte Ideen in konkrete Prototypen zu transformieren. Ziel ist es, am Ende der Phase greifbare Ergebnisse vorliegen zu haben, die das ursprüngliche Workshop-Ziel erfüllen.
Zum Abschluss werden Erkenntnisse zusammengefasst, nächste Schritte definiert und Ergebnisse dokumentiert. Die Dokumentation dient nicht nur dem Rückblick, sondern auch als Werkzeug, um zukünftige Workshops gezielter zu steuern und einen kontinuierlichen Lernprozess zu unterstützen.
Da die Auswertungsmöglichkeiten von CoDesign-Workshops vielfältig sind, legen wir den Fokus bewusst auf spezifische Aspekte. Unser dreistufiger Auswertungsprozess analysiert sowohl das entstandene Artefakt als auch die Dynamik innerhalb des Workshops und schafft so eine ausgewogene Grundlage für die Weiterentwicklung von Artefakt und Zusammenarbeit.