User Journey

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Reflexives User Journey Mapping

Das Reflexive User Journey Mapping ist eine qualitative Evaluationsmethode, die vorrangig in den Abschlussphasen von Forschungs- und Transferprojekten eingesetzt wird. Ziel ist die retrospektive Rekonstruktion und kritische Reflexion partizipativer Prozesse. Im Gegensatz zum klassischen Mapping steht hier die Beziehungsdynamik zwischen Forschungsteam und Teilnehmenden im Fokus. Die Methode macht Partizipation als Erlebnis- und Beziehungspfad greifbar und analysierbar. Methodische Leitfragen der Analyse:

  • Welche spezifischen Beteiligungsangebote haben echte Partizipation ermöglicht und wo blieben sie rein konsultativ?
  • Welche Zugangsbarrieren bestanden und wie gestaltete sich das Aufwands-Nutzen-Verhältnis für die Teilnehmenden sowie das Forschungsteam?
  • Welche strukturellen Rahmenbedingungen haben die Handlungsfähigkeit (Agency) der Akteur:innen gestärkt und welche wirkten eher überfordernd?

Durch die Visualisierung der Journey werden Brüche, Wendepunkte und Erfolgsfaktoren in der Zusammenarbeit sichtbar. Das Mapping dient somit nicht nur der Dokumentation, sondern als Grundlage für die Ableitung von Best Practices für zukünftige partizipative Forschungsdesigns.